Feuerlöscher
Feuerlöscher eingrenzen:
Feuerlöscher günstig von Gloria, Jockel, Neuruppin und Protex
Feuerlöscher sind für jedes Unternehmen, welches mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt Pflicht. Das gilt für Produktionsunternehmen genauso wie für Bürobetriebe. Aber auch Ihr heimisches Büro mit viel Bürotechnik und Büromöbel aus Holz sollten Sie mit einem Feuerlöscher ausstatten. Feuerlöscher müssen wie auch der Verbandskasten an einem mit Sicherheitsschild gekennzeichnetem Standort angebracht sein. Verbandsstoffe und Feuerlöscher müssen regelmäßig überprüft werden. Zum Schutz vor Staub, Schmutz und Spritzwasser im Innen- und Außenbereich können Sie einen Feuerlöschschrank oder Feuerlöschkasten erwerben. Ein wichtiger Punkt in Sachen Brandprävention ist der Kauf von einem Rauchmelder. Feuerlöscher werden nach der Norm DIN EN3 als tragbare Feuerlöschgeräte bezeichnet, welche ein Gesamtgewicht von 20 kg nicht überschreiten. Außer dem tragbaren Feuerlöscher gibt es auch noch die fahrbare Variante. Für diesen Feuerlöscher gilt die DIN EN 1866.
Feuerlöscher mit dem richtigen Löschmittel
Feuerlöscher, wie zum Beispiel Feuerlöscher Neuruppin und Feuerlöscher Gloria, und die richtige Wahl des Löschmittels ist entscheidend für den Löscherfolg. Nicht jedes Löschmittel ist geeignet, um die verschiedenen Brandklassen zu bekämpfen. Einige bergen sogar besondere Gefahren, so zum Beispiel der Löschversuch von brennendem Fett mit einem Wasserfeuerlöscher. Hierbei kommt es zur sogenannten Fettexplosion. Pulver-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse A / B / C und sind geeignet für Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase, jedoch ungeeignet für Metall- und Speisefettbrände. CO2-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse B und sind geeignet für Flüssigkeiten, jedoch ungeeignet für Feststoffe, Gase und Speisefettbrände. Einsatz bei Metallbränden birgt besondere Gefahren. Schaum-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse A / B und sind geeignet für Feststoffe und Flüssigkeiten, jedoch ungeeignet für Gase. Einsatz bei Metall- und Speisefettbränden birgt besondere Gefahren. Fettbrand-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse A / B / F und sind geeignet für Feststoffe und Speisefettbrände, ungeeignet für Flüssigkeiten und Gase. Einsatz bei Metallbränden birgt besondere Gefahren. Wasser-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse A und sind geeignet für Feststoffe, jedoch ungeeignet für Gase. Einsatz bei Flüssigkeiten, Metall- und Speisefettbränden birgt besondere Gefahren. Metallbrand-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse D und sind geeignet für Metallbrände, jedoch ungeeignet für Feststoffe, Flüssigkeiten, Gase und Speisefettbrände. Gel-Feuerlöscher erfüllen die Brandklasse A und sind geeignet für die kunststoffverarbeitende Industrie, in Recyclingbetrieben oder auf Deponien. Das Gel wird auf den Brandherd gesprüht und bildet eine kühlende und luftundurchlässige Schicht wodurch der Brand erstickt. Der Gelfeuerlöscher lässt sich auch präventiv einsetzen, da es kaum möglich ist, damit behandelte Objekte zu entzünden.
Feuerlöscher und die verschiedenen Brandklassen und Aufbauten
Feuerlöscher nach der DIN EN3 werden nach den Brandklassen A, B, C, D und F eingeordnet. Neben dieser Einordnung werden sie für die Brandklassen A und B auch noch nach ihrer Leistung klassifiziert. Um einen objektiven Vergleich zu ermöglichen und die Löschleistung mehrerer Feuerlöscher zusammenzurechnen, werden auch noch die Löschmitteleinheiten angegeben. Brandklasse A für feste Stoffe, z. B. Holz, Kohle, Stroh, Papier, Brandklasse B für flüssige bzw. flüssig werdende Stoffe, z. B. Alkohol, Teer, Benzin, Wachs, Kunststoffe, Brandklasse C für Gase, z. B. Wasserstoff, Ethin, Propan, Erdgas, Brandklasse D für Metalle, z. B. Natrium, Aluminium, Magnesium, Kalium Brandklasse F für Speisefett und Speiseöl. Feuerlöscher mit Aufladefunktion sind Geräte, bei denen das Lösch- und Treibmittel getrennt gelagert wird. Diese werden erst bei der Aktivierung des Feuerlöschers zusammengebracht. Als Treibmittel werden meist Stickstoff oder Kohlendioxid verwendet. Der Treibmittelbehälter befindet sich entweder innen oder außen am Gerät befestigt. Feuerlöscher mit Dauerdruckfunktion sind Geräte, welche das Lösch- und Treibmittel zusammen in einem dauerhaft unter Druck stehenden Behälter aufbewahren. Ein Dauerdruck-Feuerlöscher kaufen ist zwar bei der Anschaffung günstiger als ein vergleichbarer Auflade-Feuerlöscher, aber bei den Kosten für Wartung und Überprüfung ist ein Auflade-Feuerlöscher die bessere Wahl. Feuerlöscher unterscheiden sich außer in der Bauart noch in der Füllmenge. Feuerlöscher Auto sind kleine Feuerlöscher mit einer Füllmenge von 1 oder 2 kg und werden häufig in Kraftfahrzeugen eingesetzt, daher auch die Bezeichnung Autofeuerlöscher oder Autolöscher. Auch in Haushalten werden Feuerlöscher Auto, sowie Schaumfeuerlöscher mit kleinen Füllmengen (2 Liter) verwendet. Zur schnellen Hilfe in Küchen werden auch kleine Fettbrandfeuerlöscher (auch Haushalts-Feuerlöscher genannt) angeboten. Größere Feuerlöscher mit einer Füllmenge von 6 kg bzw. 6 Liter oder mehr werden hauptsächlich in Industrie, Gewerbe, Verkaufsräumen, Büros, Schifffahrt und an Flughäfen eingesetzt. Aber auch in privaten Wohnhäusern und Wohnungen ist es sinnvoll, einen größeren Feuerlöscher an einer leicht zugänglichen Stelle zu platzieren. Spezielle Feuerlöscher wie z.B. ein Fettbrandfeuerlöscher wurden vor allem für Großküchen und Kantinen entwickelt, da das Löschmittel den Brand erstickt und verseift. Für Labore und EDV-Anlagen ist es empfehlenswert einen Kohlendioxidfeuerlöscher bereitzustellen, da beim Löschen keine Verunreinigungen entstehen.
Feuerlöscher und weiteres Interessantes
Feuerlöscher besitzen nach EN 3-5 fünf Schriftfelder. Das erste Schriftfeld enthält das Wort Feuerlöscher, die Füllmenge, Art des Löschmittels und dessen Löschvermögen. Das zweite Schriftfeld enthält die Bedienungsanleitung in Schriftform und als Piktogramm, ebenso die Brandklassen für die der Feuerlöscher geeignet ist. Das dritte Schriftfeld enthält Warnhinweis für den Gebrauch bei elektrischen Anlagen. Das vierte Schriftfeld enthält Beschreibung des Löschmittels, des Treibmittels, des Funktionsbereiches, Nummer der Anerkennung und Typenbezeichnung. Das fünfte Schriftfeld enthält Angaben zum Hersteller. Generell muss ein Feuerlöscher vor Ablauf von zwei Jahren auf seine Funktion überprüft werden (ausgenommen Sonderregelungen!). Die Überprüfung dient vor allem der ordnungsgemäßen Funktion des Feuerlöschers und der Sicherheit des Benutzers eines Feuerlöschers. Bei ordnungsgemäßer Überprüfung erhält er eine Prüfplakette, auf der ersichtlich ist, wann er zuletzt überprüft wurde. Ausgelöste Feuerlöscher sind entsprechenden Fachbetrieben zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zu übergeben. In Deutschland besteht für Betreiber von Feuerlöschern die Pflicht, diese gemäß der Betriebssicherheitsverordnung von einer nach TRBS 1203/2 ausgebildeten befähigten Person überprüfen zu lassen. Für Gefahrguttransporte und für Autobusse, in manchen Ländern, wie Belgien oder Griechenland auch für PKW, sind Feuerlöscher vorgeschrieben. Bei LKW sind diese zwar nicht zwingend vorgeschrieben, es sollte aber mindestens ein 6-kg-Löscher mitgeführt werden. Bei PKW sollte man zumindest einen 2-kg-Löscher mitführen, da mit einem kleineren - welche ebenfalls im Handel sind - eine ungeübte Person kaum einen Löscherfolg erzielen kann. Außerdem sollte er griffbereit gelagert (beispielsweise unter dem Beifahrersitz) und nicht schwer zugänglich montiert sein. Mit einem Feuerlöscher-Rechner für Arbeitsstätten kann die erforderliche Anzahl von Feuerlöschern in Arbeitsstätten für verschiedene Löschertypen interaktiv ermittelt werden. Berechnungsgrundlage für die Ausstattung mit Feuerlöschern in Abhängigkeit von der Brandgefährdung sind die Löschmitteleinheiten (LE). Sie wurden eingeführt, um die unterschiedlichen Löschwirkungen (Ratingzahl) von verschiedenen Löschern (Wasser, Schaum, Pulver, Kohlenstoffdioxid) miteinander vergleichen zu können. Ein Feuerlöscher kann bis zu 15 LE haben. Ein Wandhydrant entspricht 18 LE. In Deutschland ist die Grundlage für das Berechnungsverfahren die Arbeitsstättenrichtlinie ASR 13/1,2 sowie die deutsche Fassung der europäischen Norm, die DIN EN 3. Gemäß Arbeitsstättenrichtlinie ist es Pflicht, Feuerlöscher bereitzustellen. In Orientierung an die berufsgenossenschaftliche Regel BGR 133 wird das Ausgabeergebnis hinsichtlich der Löschmitteleinheiten optimiert, ohne dass hierdurch die durch die Arbeitsstättenrichtlinie ASR 13/1,2 und die DIN EN 3 getroffenen Regelungen berührt werden. Feuerlöscher, wie zum Beispiel Feuerlöscher Neuruppin und Feuerlöscher Gloria, sind in der heutigen Zeit aus der Brandbekämpfung nicht mehr wegzudenken. Doch bis aus den frühen Anfängen die uns heute bekannten, hochwertigen und leistungsstarken Feuerlöscher wurden, war es ein langer Weg. Bereits im 18. Jahrhundert gab es frühe Varianten. Diese Feuerlöschfässchen und Feuerlöschgranaten hatten jedoch mit dem heutigen Feuerlöscher lediglich das Ziel gemeinsam. So erhielt Alanson Crane in Virginia, USA, am 10.02.1863 ein Patent für einen Feuerlöscher zur Installation in einem Gebäude. Sein Patent 37.610 bezeichnet einen Fire Extinguisher (engl. Feuerlöscher), den man als Vorfahren moderner Sprinkleranlagen betrachten kann. Ein Meilenstein in der Entwicklung war der 1851 von dem englischen Ingenieur und Leutnant W. C. Philipp entwickelte erste selbsttätige Feuerlöscher. Das Besondere daran war, dass er den benötigten Druck selbst erzeugte. Schon im Jahre 1864 wurde das Prinzip weiterentwickelt, indem man mit Hilfe von Weinsteinsäure, Natron und Zucker Druck erzeugte. Der erste Feuerlöscher mit Dauerdruck war geboren. Und da als Löschmittel Wasser verwendet wurde, damit auch der erste Wasserfeuerlöscher. Die anderen Arten der heute bekannten Feuerlöscher, wie der Kohlendioxidfeuerlöscher (1882), der Schaumfeuerlöscher (1907) und der Pulverfeuerlöscher (1912) entstanden später. Eine weitere effektive Möglichkeit, ein Feuer zu löschen ist der Entzug von Sauerstoff mit Hilfe einer Löschdecke. Feuerlöscher kaufen können Sie bei uns im Online-Shop.
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