Böttcher AG spendet 38.000 Euro für „Mein Kinderhospiz Frankfurt“

Böttcher AG spendet 38.000 Euro für „Mein Kinderhospiz Frankfurt“

Foto: Stefan Richter/Böttcher AG

Die Böttcher AG spendet 38.000 Euro an die Deutschen Kinderhospiz Dienste e.V. Die Summe kommt vollständig dem Projekt „Mein Kinderhospiz Frankfurt“ zugute. Ziel des Projekts ist der Bau eines stationären Kinderhospizes im Nordosten Frankfurts am Main, ein Ort, der Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern entlasten, stärken und in besonders schweren Lebensphasen begleiten soll.

„Ich komme ursprünglich aus der Finanzbranche, aber durch mein eigenes ehrenamtliches Engagement im ambulanten Kinderhospizdienst habe ich verstanden, wie existenziell wichtig diese Hilfe für Familien ist. Dass die Böttcher AG unser Projekt ‚Mein Kinderhospiz Frankfurt‘ mit 38.000 Euro unterstützt, ist für uns ein großes Glück. Diese Spende schenkt uns in der aktuellen Planungsphase mehr finanzielle Sicherheit“, sagt Stephan Engels, Projektleitung der Deutschen Kinderhospiz Dienste e.V. 

In Deutschland leben rund 100.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Gleichzeitig gibt es bundesweit nur 22 stationäre Kinderhospize - eine Versorgungslage, die nach Angaben der Projektverantwortlichen den Anspruch der betroffenen Familien auf vier Wochen Entlastungsaufenthalt in einem stationären Kinderhospiz pro Jahr lediglich zu weniger als fünf Prozent abdeckt. Für viele Familien bedeutet die Erkrankung eines Kindes eine enorme körperliche, emotionale und organisatorische Belastung. Eltern leisten die Intensivpflege für diese Kinder zu über 90 % selbst, rund um die Uhr. 

Genau hier soll „Mein Kinderhospiz Frankfurt“ ansetzen. Geplant ist ein modernes Hospizgebäude mit zehn Pflegezimmern, die bewusst als Gästezimmer bezeichnet werden. Ergänzend entstehen Zimmer für Eltern und Geschwister sowie besondere Gemeinschafts- und Therapieräume. Das Kinderhospiz soll Familien unter anderem Entlastungsaufenthalte ermöglichen, Pflege-Schulungsangebote im Rahmen von Überbrückungsaufenthalten bieten, in akuten familiären Notsituationen helfen, Jugendlichen eine Auszeit von der Familie ermöglichen und Aufenthalte in der finalen Lebensphase begleiten.

„Wenn Menschen mit so viel Herzblut daran arbeiten, schwerstkranken Kindern und ihren Familien einen Ort der Kraft und Geborgenheit zu schenken, verdient das jede Unterstützung“, erklärt Udo Böttcher, Gründer der Böttcher AG. 

Für die Realisierung des Projekts ist insgesamt eine Investition von rund 10 Millionen Euro vorgesehen. Neben Fördergeldern und Zuschüssen ist „Mein Kinderhospiz Frankfurt“ auf Spenden angewiesen, um die Projekt- und Planungsphase, die Bau- und Einrichtungskosten sowie den Betrieb und die Anlaufphase abzusichern. Der Baubeginn ist für Mitte 2027 geplant, die Eröffnung voraussichtlich für das zweite Halbjahr 2029.

Mit der Spende hilft die Böttcher AG dort, wo Familien besonders dringend Unterstützung benötigen. Dabei ist für das Unternehmen nicht entscheidend, ob ein Projekt in der unmittelbaren Region oder, wie in diesem Fall, in Frankfurt am Main verwirklicht wird. Entscheidend ist, dass Menschen mit großem Engagement Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird. Als Unternehmen mit Sitz in Zöllnitz bei Jena versteht sich die Böttcher AG deshalb auch als verlässlicher Unterstützer für Projekte und Initiativen, die Kindern, Familien und der Gesellschaft nachhaltig zugutekommen. 

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